Company Announcement

Smartstream-Forschung enthüllt fünf Realitäten, die Buy-Side-Abstimmungen neu definieren

22. April 2026
Company Announcement - Buy-side Reconciliations

Eckdaten

  • Über 70 % der Unternehmen verlassen sich immer noch hauptsächlich auf die Tagesendabstimmung, während 53 % Zeitunterschiede und Dateninkonsistenzen als Hauptursachen für Abweichungen nennen.
  • 59 % der Teilnehmer identifizierten externe Datenabhängigkeiten als primäres Risiko, während 47 % interne Inkonsistenzen hervorhoben. Und 41 % kämpfen mit unvollständigen oder unzureichend angereicherten Daten.
  • 69 % beschreiben ihr T+1-Modell als teilweise angepasst und noch in Entwicklung. Während 41 % angeben, dass T+1 die Datenqualität zu einer kritischen Priorität gemacht hat.

Smart Reconciliations: Die Buy-Side-Perspektive

Smartstream, der vertrauenswürdige Anbieter von Datenlösungen für führende globale Finanzinstitute und Unternehmen, gibt heute neue Erkenntnisse aus seinem neuesten Branchenforschungsbericht, Smart Reconciliations: Die Buy-Side-Perspektive, bekannt, der die strukturellen Veränderungen hervorhebt, die Abstimmung, Kontrolle und operatives Vertrauen bei Buy-Side-Unternehmen transformieren.

Buy-side-abstimmungsumfrage

Basierend auf Erkenntnissen, die bei einem Runden Tisch von leitenden Betriebsführern aus Vermögensverwaltungs- und Investmentfirmen gesammelt wurden, identifiziert der Bericht fünf kritische Realitäten, die die Abstimmungsstrategien neu gestalten. Trotz des weit verbreiteten Bewusstseins für steigende Betriebsrisiken bleiben viele Unternehmen durch fragmentierte, reaktive und auf Altsystemen basierende Modelle eingeschränkt.

Buy-Side-Abstimmungen durchlaufen eine grundlegende Transformation, angetrieben durch die Ausweitung auf mehrere Anlageklassen, verkürzte Abwicklungszyklen wie T+1, zunehmende regulatorische Kontrolle und eine wachsende Abhängigkeit von Drittanbietern. Diese Kräfte legen die Grenzen traditioneller batchbasierter Ansätze offen.

Die Forschung zeigt, dass über 70 % der Buy-Side-Unternehmen hauptsächlich auf die Tagesendabstimmung angewiesen sind, während 53 % Zeitunterschiede und Dateninkonsistenzen als Hauptursachen für Abweichungen nennen. Datenqualität und -verfügbarkeit bleiben die größte Hürde für eine effektive Intraday-Kontrolle.

Die fünf Realitäten, die Buy-Side-Abstimmungen prägen

  • Das Datenintegritätsrisiko reicht über das Unternehmen hinaus
    Unternehmen stehen vor ihren größten Datenherausforderungen in einem komplexen Ökosystem aus Depotbanken, Brokern und Administratoren. 59 % der Teilnehmer identifizierten externe Datenabhängigkeiten als primäres Risiko, während 47 % interne Inkonsistenzen hervorhoben. Unvollständige und unzureichend angereicherte Daten verstärken weiterhin den Abstimmungsdruck und wirken sich direkt auf Liquiditätsentscheidungen, die NAV-Genauigkeit, die regulatorische Berichterstattung und das Kundenvertrauen aus.
  • Die T+1-Abwicklung ist ein systemischer Stresstest
    Der Übergang zu T+1 hat Abstimmungen in eine zeitkritische Kontrollfunktion verwandelt. Während 69 % der Banken teilweise angepasste Modelle melden, bleiben erhebliche Lücken bei der Intraday-Transparenz und der Ausnahmebehebung. Das Ergebnis ist ein erhöhtes Betriebsrisiko, insbesondere im Bereich der Finanzierungs- und Liquiditätsverwaltung.
  • Batch-Abstimmungen sind nicht mehr ausreichend
    Traditionelle Batch-Prozesse sind zunehmend nicht mehr auf die heutige Transaktionskomplexität und Abwicklungsgeschwindigkeit abgestimmt. Nur 18 % der Unternehmen betreiben nahezu Echtzeit- oder Intraday-Kontrollen, wodurch die Mehrheit späten Risiken und verkürzten Korrekturfenstern ausgesetzt ist. Und 53 % melden steigende Dateninkonsistenzen. Smart Reconciliations Echtzeit-Intraday-Ausnahmeverwaltung und -Kontrolle wurde entwickelt, um dieser Verschiebung Rechnung zu tragen.
  • Die Überwachung von Drittanbietern bleibt fragmentiert
    Mit der zunehmenden Abhängigkeit von externen Anbietern werden Rechenschaftspflicht und Transparenz undurchsichtiger. 44 % der Unternehmen berichten von keiner signifikanten Entwicklung bei den Überwachungsmodellen, während die Datenkonsistenz zwischen den Parteien die größte Herausforderung bleibt. Führende Unternehmen bewegen sich hin zu unabhängigen Validierungsrahmen mit vollständiger Prüfbarkeit und Governance.
  • Effizienzgewinne hängen von Daten, Automatisierung und KI ab
    Automatisierung entwickelt sich zum primären Effizienztreiber, wobei 62 % der Unternehmen eine einzige Quelle der Wahrheit priorisieren. Eine nachhaltige Transformation erfordert jedoch mehr als nur die Überlagerung von Altsystemen mit Automatisierung. Unternehmen müssen zunächst Daten konsolidieren, normalisieren und anreichern, um den vollen Wert der KI-gesteuerten Abstimmung und Workflow-Optimierung mit der Air-Plattform zu erschließen.

Der Bericht hebt eine klare Verschiebung bei führenden Unternehmen hervor, die Abstimmungen als eine „Always-on“-Kontrollebene statt als retrospektiven Tagesend-Kontrollpunkt neu positionieren. Dieser Ansatz ermöglicht eine frühere Risikoerkennung, schnellere Entscheidungsfindung und eine stärkere operative Resilienz.

Robin Hasson, Produktmanagement, Smartstream, sagt: „Während Buy-Side-Unternehmen zunehmende Komplexität und engere Zeitpläne bewältigen, wird die Fähigkeit, vertrauenswürdige Datengrundlagen und Echtzeit-Kontrollrahmen zu etablieren, zu einem Wettbewerbsvorteil. Unser Bericht unterstreicht die dringende Notwendigkeit für Unternehmen, ihre Abstimmungsstrategien zu modernisieren, um den Anforderungen einer sich schnell entwickelnden Finanzlandschaft gerecht zu werden.“

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