In den ersten drei Beiträgen dieser Reihe haben wir untersucht, warum das Asset Servicing einen echten Wendepunkt erreicht hat. Steigende Volumina (mit einem Wachstum von mehr als 25 % pro Jahr), schrumpfende Zeitfenster und zunehmende regulatorische Erwartungen treffen auf Betriebsmodelle, die nicht für Skalierung, Transparenz oder intraday Steuerung ausgelegt sind.
- In Teil 1 haben wir gezeigt, wie strukturierte Datenstandards einen Weg über veraltete, manuelle Workflows hinaus eröffnen.
- In Teil 2 haben wir quantifiziert, wie Kompression und Fragmentierung zusammenwirken und Kosten sowie operationelle Risiken erhöhen.
- In Teil 3 haben wir dargelegt, wie ISO 20022 ein reiferes, statusgetriebenes Betriebsmodell untermauert.
Dieses abschließende Paper führt diese Stränge zusammen. Ziel ist es nicht, isoliert den Business Case für ISO 20022 zu begründen, sondern aufzuzeigen, wie Unternehmen einen ganzheitlichen Wandel ihres Betriebsmodells rechtfertigen können – wobei ISO 20022 und die Interoperabilität von Nachrichten als Grundlage dienen, die diesen Wandel ermöglicht.
Die zentrale Frage, die sich viele Organisationen inzwischen stellen, lautet nicht mehr „Sollten wir ISO 20022 einführen?“, sondern „Wie nutzen wir es, um Prozesse, Kontrollen und Entscheidungsfindung so neu zu gestalten, dass nachhaltiger Mehrwert entsteht?“
Diese Beobachtung bringt die Herausforderung auf den Punkt, die dieses Paper adressieren will.

