Überblick
Eine internationale Tier-1-Bank, die außergewöhnlich hohe Transaktionsvolumina und komplexe, hochgradig maßgeschneiderte Collateral-Anforderungen verwaltet, hat einen jährlichen Upgrade-Zyklus für Smart Collateral eingeführt.
Herausforderung
Mit Geschäftsabläufen über mehrere Zeitzonen hinweg und zahlreichen vorgelagerten und nachgelagerten Systemen, die in die Smart Collateral-Plattform integriert sind, benötigte die Bank eine Kadenz regelmäßiger Upgrades. Ihr Ziel war es, neu veröffentlichte Funktionalitäten schnell zu nutzen und gleichzeitig gezielte Entwicklungen zur Unterstützung der Expansion in den chinesischen Markt zu ermöglichen.
Lösung
Die Bank zeigte eine ausgeprägte Eigenständigkeit bei der Durchführung des Smart Collateral-Upgrades und schloss den Prozess in einem für eine Institution dieser Größenordnung beeindruckend kurzen Zeitrahmen ab, wodurch sie neue Funktionen und zugrunde liegende Technologien nahezu unmittelbar nach deren Veröffentlichung übernehmen konnte. Um regulatorische Erwartungen in Asien zu erfüllen, wurden die internen Datensegregierungsfunktionen des Systems erweitert, um sicherzustellen, dass Nutzer in verschiedenen Regionen nicht auf die proprietären Daten der jeweils anderen zugreifen können. Zudem wurden APIs eingeführt, um Statement- und Event-Daten bereitzustellen und die Erstellung maßgeschneiderter Kommunikation in lokalen Sprachen zur Unterstützung spezifischer Benachrichtigungsanforderungen zu ermöglichen.
Vorteile
Regelmäßige Upgrades haben es der Bank ermöglicht, neue Funktionalitäten schnell zu übernehmen und gleichzeitig die Einhaltung der EU-DORA-Anforderungen zu unterstützen. Darüber hinaus wurde die Überwachung von Konzentrationslimits für die Geschäftsbereiche Repo und Wertpapierleihe verbessert, sodass die Plattform anspruchsvollere Vereinbarungsstrukturen in diesen Bereichen unterstützen kann.
