2026 dürfte laut Expertenprognosen das Jahr werden, in dem sich die in den vergangenen 12 Monaten angedeuteten evolutionären Veränderungen in der Datenlandschaft etablieren. Künstliche Intelligenz wird zu der bahnbrechenden Innovation heranreifen, die sie seit Jahren verspricht, und private Märkte, deren Bedeutungszuwachs in den vergangenen Jahren atemberaubend war, werden von der anspruchsvollsten Datenverarbeitung besser profitieren.
Data Management Insight sprach mit einigen der führenden Köpfe im Datenökosystem, um ihre Einschätzung dazu einzuholen, was sie in den nächsten 12 Monaten auf uns zukommen sehen.
KI-Reifegrad
Unternehmens-ROI mit agentischer KI realisieren – Die KI-Nutzung wird für unternehmensweite use case-Anwendungen Realität und durch den Einsatz von KI-Agenten einen Produktivitäts-ROI nachweisen. Aufgrund regulatorischer Vorgaben, insbesondere im Finanzdienstleistungsbereich, erwarten wir jedoch weiterhin stets einen „User in the loop“.
Akber Jaffer, CEO, Smartstream
Anwendungen, Automatisierung und Analytik
Wir werden durch neue Protokolle einen deutlichen Sprung bei der Vernetzung von Unternehmens-Workflows erleben. Mit dem Aufbau einer offenen, API-basierten Interkonnektivität und dem Aufkommen von MCP (Model Context Protocol) erwarten wir, dass Unternehmen die dynamische Workflow-Konnektivität verbessern. Dynamische Datenerkenntnisse erschließen – Unternehmen werden zunehmend Technologie einsetzen, um die bisherigen statischen Managementinformationen durch stärker Echtzeit-orientierte, dynamische Datenerkenntnisse zu ergänzen, über eine Natural-Language-Schnittstelle.
Akber Jaffer, CEO, Smartstream
