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Warum dauert es bei Banken noch immer Tage, fehlgeschlagene Zahlungen nachzuverfolgen und zu korrigieren?

12. Januar 2023

Von Roland Brandli, Product Manager, TLM Aurora

In nur wenigen Jahren hat die Zahlungslandschaft eine Revolution erlebt. Eine grenzüberschreitende Zahlung, die früher Tage dauerte, benötigt heute nur noch ein paar Stunden; die Volumina von Echtzeitzahlungen wachsen unaufhörlich. Eine einzelne grenzüberschreitende Zahlungsnachricht kann über mehrere Zahlungswege laufen – national, regional und grenzüberschreitend –, um den endgültigen Begünstigten zu erreichen. Unsere zunehmend digitale Welt hat die Erwartungen der Kunden verändert: Menschen wünschen sich hohe Geschwindigkeit und guten Service; sie können sich auch öffentlich beschweren, z. B. über soziale Medien, wenn das Serviceniveau schlecht ist.

Leider gehört die Reaktion der Bankenbranche, wenn Zahlungsprozesse tatsächlich schiefgehen, noch weitgehend zur analogen Ära. Prozesse im Exception Management sind meist manuell, zeitaufwendig und komplex: Es kann Banken Tage kosten, eine problematische Transaktion nachzuverfolgen und zu korrigieren. Verständlicherweise fragen sich Kunden, warum es so lange dauern sollte, eine fehlgeschlagene Zahlung zu beheben, wenn eine Zahlung sofort ausgeführt werden kann.

Die Behebung dieser Fehler verursacht enorme Kosten für den Finanzsektor. Branchenschätzungen zufolge scheitern weltweit täglich zwei Millionen Transaktionen, wobei jede einzelne 40 Euro kostet, um sie zu beheben. Exceptions setzen Banken zudem finanziellen, operativen und Reputationsrisiken aus.

Zahlungsanbieter und -infrastrukturen

Die Existenz zahlreicher Zahlungsanbieter und -infrastrukturen (jeweils mit eigenem Regelwerk und vorgegebenen Workflows zur Bearbeitung von Exceptions) sowie eine Vielzahl von Nachrichtenformaten führen dazu, dass der Kontext, in dem Banken Exceptions untersuchen, äußerst komplex und fragmentiert ist. Viele Banken verfügen über Teams, die nach Zahlungsanbieter und -infrastruktur organisiert sind, um Zahlungsrecherchen zu bearbeiten. Dies führt zu nicht standardisierten Arbeitsweisen und häufig zu ineffizienten Prozessen. Diese Komplexität untergräbt zudem die Bemühungen, Verarbeitungsgeschwindigkeiten zu erhöhen und Kosten zu senken.

Eine Reihe von Unternehmen, überwiegend große Tier-1-Organisationen, hat darauf reagiert, indem sie in anspruchsvolle CRM-Systeme investiert hat. Diese Technologie ist in der Regel teuer und komplex in der Implementierung und bleibt damit für kleinere oder weniger finanzstarke Institute unerreichbar.

Vor dem Hintergrund des dringenden Bedarfs der Branche an einer leicht einführbaren und erschwinglichen Alternative hat Smartstream TLM Aurora Advanced Payments Control entwickelt. Es handelt sich um eine einzige, integrierte Lösung, die Abläufe standardisiert und die Exception-Bearbeitung für unterschiedliche Zahlungswege und Formate konsolidiert. Die Lösung automatisiert einen großen Teil des Exception-Management-Prozesses für SWIFT- und RTGS-Systeme, bietet vollständige Transparenz über Zahlungen – eine einheitliche Sicht über mehrere Zahlungswege hinweg – und trägt dazu bei, Durchlaufzeiten, Kosten und Risiken bei Exceptions zu reduzieren. Darüber hinaus ist sie aufgabenorientiert und einfach zu bedienen und unterstützt Back Offices dabei, die Produktivität zu steigern.

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