Auf der TSAM London 2026 erörterte Robin Hasson, Head of Reconciliations Product Management bei Smartstream, die sich entwickelnde Landschaft der operativen Überprüfung und das Streben nach T+1-Bereitschaft. Während KI das vorherrschende Thema ist, betont Smartstream, dass deren erfolgreiche Einführung vollständig von der Datenqualität und -architektur abhängt. Ein zuverlässiges KI-Training erfordert eine „Golden Source“ an Daten, eine zentrale Speicherung und eine strenge Qualitätskontrolle, um aussagekräftige Erkenntnisse und Berichte zu liefern.
Hasson warnt vor den Risiken, die mit dem Einsatz „mittelmäßiger“ KI ohne angemessene Strategie verbunden sind, da die bloße Verwendung von KI zur Generierung von Code, der Altlasten wie unordentliche Tabellenkalkulationen und komplexe Makros repliziert, neue technische Schulden schafft, anstatt sie zu lösen. Er schlägt vor, dass KI sorgfältig gehandhabt werden muss, um sicherzustellen, dass sie eine echte Evolution des Backoffice vorantreibt, anstatt bestehende Probleme lediglich zu verschieben.
Die Branche verlagert sich zunehmend in Richtung Reconciliations-as-a-Service, ein Modell, bei dem KI und maschinelles Lernen schnelle Veränderungen in der Datenverwaltung anführen. Smartstream stellt fest, dass die derzeitige Regulierung zwar noch relativ locker ist, Unternehmen jedoch vorsichtig sein müssen, einen bestimmten Weg nicht so weit zu verfolgen, dass sie bei der Weiterentwicklung globaler Standards mit künftigen Rückabwicklungen konfrontiert werden, da das Ziel darin besteht, eine digitale Infrastruktur aufzubauen, die den Übergang vom technologischen Hype zu nachweisbarer Leistung und operativer Resilienz schafft.

