Erhebliche Investitionen oder Veränderungen in der Art und Weise, wie Organisationen Referenzdaten verwalten und verarbeiten
Smartstream, Anbieter von Lösungen für das Financial Transaction Lifecycle Management (TLM®), hat heute die Ergebnisse einer neuen Umfrage vorgestellt, die in Zusammenarbeit mit Acuiti Management Intelligence durchgeführt wurde. Der Bericht mit dem Titel „The Future of Reference Data: From Compliance to Alpha“ hebt die wachsende Bedeutung von Investitionen in Referenzdaten für Finanzunternehmen sowie die Fortschritte bei der Datenstandardisierung und Automatisierung hervor.
Die Teilnehmer der Umfrage stammten aus verschiedenen Bereichen des Derivatemarktes, darunter: Hedgefonds, Eigenhandelsfirmen, Energiehändler, Bank- und Nicht-Bank-FCMs sowie Maklerhäuser. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen in den letzten fünf Jahren erhebliche Investitionen getätigt oder Veränderungen vorgenommen haben, wie ihre Organisationen Referenzdaten für das Trade-Data-Management verwalten und verarbeiten, wobei die Automatisierung als Haupttreiber hervortritt.
Wichtigste Ergebnisse des Berichts:
- 71 % der Unternehmen haben in den letzten fünf Jahren in Referenzdaten investiert
- Die Standardisierung externer Daten bleibt eine erhebliche Herausforderung, die von 46 % der Befragten genannt wurde
- 56 % der Befragten berichteten von erheblichen Reduzierungen manueller Prozesse durch Automatisierung, mit bemerkenswerten Verbesserungen bei Abstimmungen und Trade-Workflows
- 24 % der Unternehmen haben ihre Abstimmungssysteme vollständig automatisiert, jedoch stellt dieser Bereich trotz jüngster technologischer Fortschritte weiterhin Herausforderungen dar
- Die KI-Einführung nimmt zu: 25 % der Unternehmen nutzen bereits KI oder maschinelles Lernen für das Datenmanagement, während 30 % planen, diese Technologien in Kürze zu integrieren
Linda Coffman, EVP Smartstream RDS, erklärt: „Trotz der Fortschritte bestehen weiterhin Herausforderungen, etwa Fragmentierung und Komplexität – insbesondere bei der Integration von Daten mehrerer Anbieter sowie beim Umgang mit Inkonsistenzen externer Gegenparteien und Börsen. Gleichzeitig verändert die Einführung von KI die Art und Weise, wie Referenzdaten genutzt werden, und ermöglicht anspruchsvollere Anwendungen über den gesamten Trade-Lifecycle hinweg. Dies spiegelt eine Verlagerung hin zu kontinuierlichen Investitionen in Referenzdaten wider und weg von einmaligen großen Upgrades.“
„Referenzdaten finden heute Anwendungen weit über den traditionellen use case der Post-Trade-Abstimmung hinaus“, sagt Ross Lancaster, Head of Research bei Acuiti. „In dem heutigen schnelllebigen Markt verschaffen sich Unternehmen einen Vorteil und erweitern die use cases für Referenzdaten, um Alpha zu generieren und die Effizienz über den gesamten Trade-Lifecycle hinweg zu steigern.“
Der Bericht hebt einen zunehmenden Trend hin zu KI und maschinellem Lernen hervor, wobei ein Viertel der Unternehmen diese Technologien bereits aktiv für das Referenzdatenmanagement nutzt. Knapp ein Drittel plant dies zu tun. Obwohl sich die KI-Einführung noch in einem frühen Stadium befindet, gewinnt die Dynamik für innovative Anwendungen von Referenzdaten an Fahrt. Während anfängliche Kosten und vorsichtige Ansätze weiterhin Barrieren darstellen, wird erwartet, dass diese mit zunehmender Verbreitung abnehmen und breitere use cases sowie Effizienzgewinne im gesamten Finanzsektor ermöglichen.
Die Ergebnisse deuten auf eine Branche hin, die stetig in Richtung Automatisierung und KI-gestützter Innovation voranschreitet, wobei Unternehmen die entscheidende Rolle von Referenzdaten für die Erreichung operativer Exzellenz und die Risikominderung erkennen.
Laden Sie eine vollständige Kopie des Whitepaper-Berichts herunter

