Die Credit Suisse entwickelte vor über einem Jahrzehnt ein System zur Verwaltung von Provisionsgebühren und Ausgaben, um die Effizienz bei der Abwicklung von Makler-, Clearing- und Börsengebühren zu verbessern. Smartstream erwarb die Plattform im Dezember 2014 mit dem Ziel, sie in ein Utility-Modell umzuwandeln.
Herausforderungen
Die effiziente Verwaltung von Transaktionsgebühren in einem Umfeld mit hohem Volumen erfordert eine genaue Begründung variabler Ausgaben, eine präzise Zuordnung von Gebühren und Echtzeit-Aktualisierungen der Zuteilungsregeln basierend auf Handelsvolumina. Die Komplexität und das Volumen der Rechnungen, zusammen mit der Notwendigkeit einer detaillierten Validierung und Abstimmung, stellten erhebliche Herausforderungen dar.
Lösung
Smart Fees wurde entwickelt, um Einsparungen zu erzielen und die Rentabilität zu steigern. Dies wird durch einen durchgängig automatisierten Prozess erreicht, der in der Lage ist, variable Ausgaben über große Mengen an Transaktionsinformationen hinweg genau zu belegen und Gebühren präzise zuzuordnen.
Implementierung
Die Credit Suisse begann im Januar 2020 mit dem Outsourcing ihrer OTC-Festzinsderivate, US-gelisteten Aktienoptionen und Kassageschäfte in den Kategorien Makler-, Clearing- und Börsengebühren an Smartstream. Dieser Übergang ermöglichte Echtzeit-Aktualisierungen der Zuteilungsregeln, eine verbesserte Datenorganisation und erweiterte Managementinformationen, was zu einer effektiveren Kostenkontrolle und optimierten Abläufen führte.
Vorteile
- Reduzierung variabler Kosten
- Rentabilität von Geschäft und Kunden
- Dynamische Servicepreisgestaltung
- Automatisierte Buchhaltung
- Operative Effizienz
